Conference: A Metaverse for the Good

Barcelona, 9-10th April, 2024

CALL FOR CONTRIBUTIONS

The metaverse concept is that of a large-scale social environment based on the convergence of virtual and physical reality. Participants can take part in the metaverse through virtual, augmented or mixed reality. They can carry out everyday activities together, ranging from entertainment through to education, business, politics, health or even legal proceedings. At this time the metaverse is more of an idea than a reality, but a number of nascent systems exist, and all the technological components, including solutions involving AI, are available to bring this idea into existence. 

The metaverse may have a profound impact on the way we live, bringing  new beneficial ways of carrying out educational, social and economic activities, but may also introduce problems in the ethical, legal, business, psychological, political and social sphere. There will be opportunities and problems that at the moment we cannot envisage, since each new technology brings with it fundamental changes that are hard to foresee. The mobile phone in conjunction with the world wide web and social media have led to revolutionary changes in society including on the positive side deep connectivity between people, but on the other, a threat to democracy. The immersive nature of the metaverse will have the potential to enhance both the positive and negative impact by an order of magnitude. 

The EMRN is a research group that studies these various aspects of the metaverse concept. The 2024 EMRN conference will feature the EMRN members and their work, but we invite other stakeholders from academia, industry and policy to contribute to the discussion. 

We invite submission of papers and posters, in order to foster new collaborations, and generate new ideas, moving towards a greater chance of envisaging the future. We are also looking forward to exciting and inspiring keynotes and panels that enable a multi stakeholder dialogue. 

By bringing research, industry and policy makers together to engage in an open discussion we can enhance the probability of a ‘metaverse for the good’. 

Papers submitted will be reviewed and will have the possibility of being selected, in an expanded form, for a special issue (a Research Topic) in the journal Frontiers in Virtual Reality. (Arrangements are currently under way to facilitate this). We encourage participation of younger researchers, so there will be special sessions on PhD presentations corresponding to submitted posters.

Hate Speech im Metaverse

1. Juni 2023 | 10:00 – 11:30 CEST | online

Auswirkungen von Vorurteilen und Hasssprache in erweiterten Realitäten (XR) und Möglichkeiten der Prävention

In der Veranstaltung werden die Auswirkungen von Vorurteilen und Hassrede für die soziale Harmonie auf Plattformen der erweiterten Realität (XR) bzw. in immersiven virtuellen Umgebungen untersucht. Auf der Grundlage von Forschungsergebnissen aus den Bereichen Psychologie, Ethik und Linguistik werden die Sprache und Praktiken untersucht, die zu Vorurteilen und Hassreden beitragen, und wie sie sich auf Individuen und Gemeinschaften auswirken. Nachdem wir die Art und Weise diskutiert haben, wie Vorurteile und Hassreden in XR-Räumen verbreitet werden, werden wir eine Reihe von Möglichkeiten untersuchen, wie Vorurteile und Hasssprache verhindert oder gemildert werden könnten.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Speaker:

Danielle Shanley

Danielle Shanley ist Post-Doktorandin an der Fakultät für Kunst- und Sozialwissenschaften der Universität Maastricht in den Niederlanden. Sie erforscht derzeit die ethischen Auswirkungen von immersiven Umgebungen. Danis Fachkenntnisse liegen vor allem im Bereich der Wissenschafts- und Technologiestudien (STS) und der Technologiephilosophie, mit einem besonderen Schwerpunkt auf reflexiven, partizipativen Designmethoden und verantwortungsvoller Innovation, wie z. B. Social Labs und Value Sensitive Design (VSD).

Esen Küçüktütüncü

Esen Küçüktütüncü ist Dokumentarfilmerin, bildende Künstlerin und Forscherin in den Bereichen VR (Virtual Reality) und klinische Psychologie. Sie hat ihren Master in kognitiven Systemen und interaktiven Medien an der Universitat Pompeu Fabra gemacht und ist derzeit Doktorandin an der Universitat Barcelona im Event Lab unter der Leitung von Mel Slater. Ihre Doktorarbeit befasst sich mit der Entwicklung gemeinsamer virtueller Umgebungen und virtueller Agenten, die sich mit Konfliktlösung und sozialer Harmonie befassen.

Demokratie im Metaverse: Erkenntnisse aus VR Gaming und Social VR

Do. 15. Juni 2023 | 10:00 Uhr–12:00 Uhr MESZ | Onlineveranstaltung

Vorstellung & Diskussion von zwei neuen Studien des Projekts Immersive Demokratie

Keynote 1: VR Gaming zwischen Demokratieförderung und Rechtsextremismus: Bedrohungen und Potentiale für die digitale Zivilgesellschaft

Mick Prinz (Projektleitung Good Gaming – Well Played Democracy)

Immersive Welten zu erschaffen und soziale Interaktionen zwischen User*innen zu ermöglichen ist schon lange integraler Bestandteil von digitalen Spielewelten. Auch die extreme Rechte nutzt die von Videospielräumen bereitgehaltenen Möglichkeiten, um sich an verschiedenen Stellen im Gaming zu vernetzen, Gruppen aufzubauen und menschenverachtende Inhalte zu verbreiten. Besonders Plattformen wie Roblox, Minecraft oder GTA Online sind anfällig für eine rechtsextreme Metapolitik. Entwicklung und Design virtueller Realitäten und des Metaverse` muss auf diese Erfahrungen zurückgreifen und die Bedrohungen, aber auch die Chancen aus der Gaming-Welt mitdenken.

Keynote 2: Worldbuilding in Social VR:Politische Implikationen von Avatar- und Raumgestaltung in VRChat, Rec Room und anderen

Arne Vogelgesang (Verein zur Untersuchung Sozialer Komposition)

Angesichts der Tatsache, dass viele Social-VR-Plattformen dazu neigen, sich in hohem Maß auf nutzer*innengenerierte Inhalte zu stützen, sind Entscheidungen über die Möglichkeiten und Grenzen der Beeinflussung von „Look and Feel“ virtueller sozialer Räume nicht nur technische Fragen, sondern wichtiger Faktor in der Herausbildung der politischen Kultur solcher Räume: Entscheidungen über die Möglichkeiten ästhetischer Teilhabe sind auch Entscheidungen über Governance. Doch während User Safety und Schutz vor digitalisierter Gewalt anerkannt wichtige Aspekte der Gestaltung inklusiver sozialer Räume in VR sind, ist die Rolle ihrer Ästhetik in Bezug darauf weniger klar zu bewerten. Dieser Vortrag skizziert beispielhaft die Feature Sets einiger sozialer VR-Plattformen dahingehend, wie sie ästhetische Mitgestaltung durch Nutzer*innen ermöglichen, fördern und kontrollieren und spekuliert über die Einflüsse unterschiedlicher Modelle von Content-Produktion auf die Entstehung von Communities in Social VR.

Demokratie im Metaverse: Chancen und Risiken

Do. 27. April 2023 | 10:00 Uhr–13:00 Uhr MESZ | Onlineveranstaltung

Das Metaverse verspricht digitale Freiheit und immersive Erlebnisse in einer ganz neuen Form. Jedoch ist unklar, ob und wie demokratische Strukturen und Kulturen im Metaverse umgesetzt werden können und sollten. Darüber wollen wir mit Ihnen am 27.04.2023 in einem dreistündigen Workshop diskutieren. Das Symposium findet über Zoom statt und bildet den Auftakt für eine Veranstaltungsreihe des Forschungsprojekts “Demokratische Kultur in immersiven Umgebungen”. Die Events dienen der Vorstellung und Diskussion neuer Studien und Entwicklung sowie der transdisziplinären Vernetzung.

Mit Beiträgen von:

  • Dr. Georg Plattner (ITAS)
  • Dr. Laura Hrivi & Marie von Stauffenberg (Meta)
  • Prof. Dr. Matthias Quent (H2)
  • Dr. Octavia Madeira (ITAS)

Das Symposium ist eine Kooperationsveranstaltung des Projekt immersive Demokratie am Institut für demokratische Kultur der Hochschule Magdeburg-Stendal (Prof. Dr. Matthias Quent) mit dem Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) (Dr. Georg Plattner, Dr. Octavia Madeira) im Rahmen des European Metaverse Research Network.

Es gelten Chatham House Rules.

Registrierung: Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich bis zum 13.04.2023 hier auf der Warteliste für die Veranstaltung an. Bestätigungen mit dem Teilnahmelink werden bis zum 20.04.2023 verschickt.

Bürger:innenbeteiligung im Metaverse

Di. 16. Mai 2023 | 10:00 Uhr–11:30 Uhr MESZ | Onlineveranstaltung

2021 stellte Meta Platforms seine Vision des Metaverse vor und löste damit eine Debatte über die Zukunft der digitalen Welt aus. Während einige das Metaverse als eine vielversprechende neue Umgebung betrachten, sehen andere darin eine potenzielle Bedrohung für unsere bereits polarisierte Welt oder einen Ort an dem Menschen in alternative Realitäten flüchten. In Anlehnung an die Erwartungen und Bedenken, die zu Beginn der 2010er Jahre im Zusammenhang mit sozialen Online-Netzwerken geäußert wurden, stellt sich die Frage, wer dafür sorgen wird, dass das Metaverse, sollte es „the next big thing“ werden, ein demokratischer und deliberativer Raum ist. Wie kann demokratische Teilhabe im Metaverse ganz konkret aussehen? Wie könnten beispielsweise Städte und Kommunen immersive Systeme nutzen um Bürger:innen teilhaben zu lassen?

Plattformen der digitalen Beteiligung ermöglichen es Bürger:innen, sich asynchron und ortsunabhängig an lokalen Entscheidungsfindungsprozessen, wie etwa der Stadtplanung, zu beteiligen. Gleichzeitig gelingt es diesen Plattformen aber nicht, die breite Bevölkerung abzuholen. Dies liegt einerseits an generellen Hürden von Beteiligungsprozessen, anderseits an der Usability der digitalen Tools. In verschiedenen Studien konnten Vorteile des Einsatzes von immersiven Systeme für die partizipative Stadtplanung herausgearbeitet werden. In dem Beitrag sollen Ergebnisse vorgestellt und zugleich diskutiert werden, wie Städte und Kommunen das Metaverse für sich nutzen können, um ihre Bürger:innen an Weiterentwicklungen ihres direkten Umfelds teilhaben zu lassen. Ansätze digitaler Twins sollen vorgestellt und zugleich erörtert werden, wie im Sinne einer Demokratisierung der Technologieentwicklung inklusivere immersive Systeme gemeinsam mit verschiedenen Akteuren entwickelt werden können.

Veranstaltung mit: Dr. Jonas Fegert (Abteilungsleiter Information Management and Analytics, Information Process Engineering (IPE), FZI Forschungszentrum Informatik) & Paulina Porten (Creative Technologist)

Registrierung: Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an auf der Warteliste für die Veranstaltung an. Bestätigungen mit dem Teilnahmelink werden bis zum 09.05.2023 verschickt.

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